Kinderwunsch im Wandel: Neue Wege dank moderner Reproduktionsmedizin

Die Geburtenrate in der Schweiz befindet sich auf einem historischen Tiefstand – und viele Paare verschieben ihren Kinderwunsch zunehmend in ein höheres Alter. Im aktuellen Beitrag des Tages-Anzeigers ordnet unser Arzt Prof. Dr. med. Bruno Imthurn diese Entwicklung aus reproduktionsmedizinischer Sicht ein.

Als wissenschaftlicher Beirat der IBSA Foundation hat Prof. Dr. med. Bruno Imthurn die zugrundeliegende Langzeitstudie der Universität Zürich begleitet und weist auf eine zentrale Erkenntnis hin: Der Einfluss des Alters auf die Fruchtbarkeit wird von vielen Paaren deutlich unterschätzt. So glaubt ein Drittel der Befragten fälschlicherweise, dass die weibliche Fruchtbarkeit erst ab 40 signifikant abnimmt – ein Irrglaube, der die Familienplanung erheblich erschweren kann.

Prof. Dr. Imthurn, der in seiner Laufbahn über 2'000 Paaren helfen konnte ihren Kinderwunsch zu erfüllen betont: Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den eigenen Möglichkeiten ist entscheidend – denn die Optionen der Reproduktionsmedizin sind altersabhängig. So kann das Social Freezing viele Frauen unterstützen, die fruchtbaren Jahre zu verlängern und damit den Druck der biologischen Uhr zu lindern.

Wir freuen uns, dass Prof. Dr. med. Bruno Imthurn seine langjährige Expertise in diese wichtige gesellschaftliche Diskussion einbringen konnte.

Zum Artikel im Tages-Anzeiger