Familienplanung im eigenen Tempo
Kinder? Klar, irgendwann. Aber wann genau? Für viele Frauen passt der perfekte Zeitpunkt nicht in den Lebensplan. Studium, Karriere, Reisen, der richtige Partner – all das will erst einmal erlebt werden. Hier kommt Social Freezing ins Spiel. Dabei werden Eizellen eingefroren, um die Familienplanung auf später zu verschieben. Kurz gesagt: Sie gewinnen Zeit, ohne dass die biologische Uhr zu laut tickt.

Coole Facts rund ums Social Freezing
- Ein entscheidender Indikator vor der Eizellenentnahme bei Social Freezing ist der AMH-Wert. Er gibt Auskunft über die ovarielle Eizellreserve und hilft, die optimale Hormondosis für die Stimulation zu planen.
- Die entnommenen Eizellen können bis zu 10 Jahre oder länger gelagert werden.
- Social Freezing ist keine Garantie, aber eine Art «Versicherung» für die Zukunft.
Für den Alltag bedeutet Social Freezing: Zuerst findet ein Beratungsgespräch statt. Dabei wird auch der AMH-Wert im Blut bestimmt, um die Eizellreserve einzuschätzen. Anschliessend wird eine individuelle Therapie geplant, die auf Ultraschall- und Laborergebnissen basiert. Danach folgt die Eizellentnahme (Punktion) – ein kurzer, ambulanter Eingriff, bei dem Sie nur wenige Stunden in der Klinik bleiben. Je nach Anzahl der gewonnenen Eizellen kann es sinnvoll sein, die Behandlung ein zweites oder drittes Mal zu wiederholen, um eine ausreichend gute Reserve für die Zukunft zu erreichen.
Viele Frauen planen diese Termine so, dass sie mit Job, Studium oder Reisen gut kombinierbar sind. Und auch das Warten zwischen den Schritten gehört dazu. Das Coole daran: Sie bleiben flexibel, müssen Ihr Leben also nicht komplett umstellen, sondern können die Schritte nach Ihrem eigenen Rhythmus einplanen.