Hoffnung auf Eis: Warum immer mehr Frauen ihre Eizellen einfrieren lassen

SRF-Reportage «rec.» begleitet den Weg zweier Frauen durch das Social Freezing – mit dabei: unser Ärztlicher Leiter Dr. med Florian Götze.

Immer mehr Frauen in der Schweiz entscheiden sich dafür, ihre Eizellen vorsorglich einfrieren zu lassen, um sich ihren Kinderwunsch für später offenzuhalten. Das SRF-Format «rec.» hat sich diesem Thema in der Reportage «Hoffnung auf Eis – Warum die Gen-Y Eizellen einfrieren lässt» angenommen und zwei Frauen auf ihrem Weg begleitet. Auch unser Ärztlicher Leiter Florian Götze war Teil des Beitrags und hat die Behandlung medizinisch begleitet.

Die vollständige Doku finden Sie weiter unten in diesem Artikel.

Worum es in der Doku geht
Reporter Samuel Konrad begleitet unsere Patientin Léa (36)  durch den Prozess des Social Freezing und zeigt dabei die Realität von Frauen, die sich für diesen Weg entscheiden – oder entscheiden mussten. Léa  bringt ihre Beweggründe auf den Punkt: Mit dem Social Freezing kauft sie sich in jedem Fall Zeit für ihre Familienplanung und Flexibilität für ihre eigene Zukunft. 

Was Social Freezing bedeutet – und was es kostet
Beim Social Freezing werden unbefruchtete Eizellen entnommen und für eine spätere Verwendung eingefroren. In der Schweiz ist dieses Verfahren seit gut zehn Jahren erlaubt. Die Reportage zeigt auf, was das für betroffene Frauen konkret bedeutet:

  • Kosten: Ein Social-Freezing-Zyklus kostet in der Schweiz zwischen CHF 3'000 und 6'000, hinzu kommen Medikamente und eine jährliche Lagerungsgebühr
  • Ablauf: Die Hormonstimulation per Spritzen dauert in der Regel rund zwei Wochen
  • Ziel: Möglichst viele reife Eizellen zu gewinnen – idealerweise etwa 20, wofür viele Frauen zwei bis drei Behandlungszyklen benötigen

Warum Social Freezing für immer mehr Frauen ein Thema wird
In der Reportage erklärt Dr. med Florian Götze, wieso sich heute so viele Frauen mit dieser Frage auseinandersetzen. Ein zentraler Punkt: Die biologische Realität, dass die Anzahl und Qualität der Eizellen mit dem Alter abnimmt – insbesondere ab Mitte 30 –, trifft auf gesellschaftliche und berufliche Realitäten, in denen die passende Familienplanung oft erst später im Leben ansteht.
Social Freezing schenkt Frauen damit vor allem eines: Zeit und Handlungsspielraum. Es garantiert keine spätere Schwangerschaft, eröffnet aber die Möglichkeit, die eigene Fruchtbarkeit zu einem Zeitpunkt zu sichern, an dem die Eizellen noch jung und gesund sind – unabhängig davon, ob der richtige Partner, die passende Lebenssituation oder der berufliche Rahmen bereits gefunden sind.

Unsere Rolle als medizinische Begleitung
Wir begleiten Frauen wie Léa durch den gesamten Prozess – von der ersten Beratung über die Hormontherapie bis zur sicheren Konservierung der Eizellen. Uns ist dabei besonders wichtig, dass unsere Patientinnen nicht nur medizinisch, sondern auch persönlich gut aufgehoben sind, denn wie die Reportage zeigt, ist dieser Weg für viele Frauen auch emotional herausfordernd.
Wer sich für das Thema Social Freezing interessiert oder eine erste Standortbestimmung wünscht, findet auf unserer Informationsseite ausführliche Informationen zu Ablauf, Kosten und häufig gestellten Fragen: 👉 Social Freezing – 360° Kinderwunsch Zentrum Zürich

Der vollständige Beitrag

Quelle: SRF, «rec.». Zur Reportage auf Play SRF

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